Stoßwellentherapie

Bei der extrakorporalen, außerhalb des Körpers erzeugten, Stoßwellentherapie werden gebündelte Schallwellen auf die jeweils zu behandelnde Körperregion gebracht. Bekannteste Indikation für die auch als ESWT bezeichnete Therapie ist die „Kalkschulter“, wobei der positive schmerzlindernde Effekt nicht durch Zertrümmerung des Kalkdepots entsteht, sondern durch das Anregen eines Heilungsprozesses infolge der hochenergetischen Impulse.

Anwendung bei...

Die ESWT findet Anwendung bei...

  • Kalkschulter, Schulterschmerzen
  • Tennis- und Golferellenbogen
  • Fersenschmerzen („Fersensporn“)
  • Chronische Reizung der Achillessehne
  • Schmerzen über dem Hüftknochen

Die Applikation der Stoßwelle kann im Einzelfall schmerzhaft sein, so dass für die Behandlung eine lokale Anästhesie erforderlich sein kann.


Private Wahlleistung: Die gesetzlichen Krankenkassen erstatten die extrakorporale Stoßwellentherapie, im Gegensatz zu den meisten Privatkassen, nicht. Die Abrechnung erfolgt daher auf der Grundlage der aktuellen Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ).